Ann Redemann Schriftstellerin

Mein 1. Buch


 

 

 

 


 

 

 

 

Ann Redemann lebt.
Das ist nicht selbstverständlich. Denn sie wurde von den Eltern missbraucht, geschlagen, gedemütigt, verlassen, wäre fast einem Mordversuch erlegen und hat die »typische« Drogenkarriere einer verletzten Kinderseele hinter sich.

Ann Redemann lebt.
Sie hat sich nicht aufgegeben. Sie hat gekämpft, für andere, für sich, für ihre Familie, für ihren Frieden.

Ann Redemann lebt.
Auch weil sie ihr Buch geschrieben hat.

Inhalt:

Der Vater Trinker, die Mutter gleichgültig, Prügel gehören zum Alltag. Ann Redemann wächst in einer Kleinstadt auf, deren nachbarliche Enge sie nicht schützen kann. Im Gegenteil:
»Onkel« gehen ein und aus und bedienen sich der kleinen Ann.
Die Mutter hilft mit.

1986 dann der Alptraum: Zwei Jungen wollen sehen, wie Ann und ihre Freundin Anja sterben. Sie stechen mit Messern auf beide ein. Ann sieht das Leben in den Augen ihrer Freundin erlöschen. Dann wird ihr der Hals aufgeschnitten.

Die Eltern tun so, als sei das alles nicht passiert. Sie haben keine Zeit für Ann und geben sie in ein Kinderheim. Ann unternimmt einen Selbstmordversuch. Nach kurzer Zwischenstation in der Familie reißt sie aus, schließt sich Punkern an und nimmt die ersten Drogen.

Aber das erste Mal lebt sie wie in einer Familie. Und sie trifft ihre Liebe. Beide machen eine Entziehung, bekommen zwei Kinder. In kleinen Schritten und gegen viele Widerstände kämpft Ann Redemann sich in ihr zweites Leben.

Ein Buch, das schockt – aber auch ein Buch, das Lebensmut gibt.

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Ann Redemann Schriftstellerin